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Mit unserem Blog wollen wir eine zusätzliche Plattform schaffen

für Information zu unserem Unternehmen z.Bsp. Events wie BenkeSport Cup oder einem Besuch der IWA,

sowie zur Produkt Neuvorstellungen wie Luftpistolen, Druckluftwaffen, Produkttests und Tips zur

Pflege und Handhabung des Waffenzubehörs.

Zur Unterschtützung greifen wir im Blog auf das Wissen erfahrener Schützen zurück.


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MEC Free Position, FT Schaftkappe

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Verfasser: Prometheus 20.05.16

 

 

MEC Free Position,  FT Schaftkappe

Ursprünglich gebaut für den Dreistellungskampf und das KK-Liegendschießen findet die Haken kappe FREE Position von MEC auch immer mehr Verwendung im FT-Sport. In diesem Blogbeitrag soll es darum gehen in wie fern die Hakenkappe das Schießen in den 3 FT-Positionen erleichtert und wieso  gerade eine Hakenkappe sehr nützlich sein kann.

 

Wie Viele wissen handelt es sich bei den normalen LG Disziplinen des DSB und BDS um sehr statische und nicht sehr abwechslungsreiche Schießarten. Dies ist beim FT anders. Die unterschiedlichen äußeren Gegebenheiten fordern in allen Situationen das volle Können des Schützen. Eine feste Vorgabe gibt es nicht und die Ziele sind in unterschiedlichen Höhen angebracht. Somit können FT Schützen zwar bei einem parallelen Ziel ihr Gewehr perfekt ausbalancieren und so treffsicher schießen, doch bei einem Hochziel oder einem Tiefziel liegt keine optimale Unterstützung durch eine normale Kappe vor. Jetzt kommt die MEC Free Position mit ins Spiel. Sie unterstützt den Schützen zusätzlich durch ihren Haken und garantiert unter allen Umständen eine optimale Gewichtsverteilung und entlastet den FT-Schützen enorm, so dass er sich auf das wesentliche konzentrieren kann- das Schießen!

MEC Free Position Hakenkappe, Verarbeitung und Handling:

FREE-POSITION

Alle Teile der MEC weisen eine sehr gute Verarbeitung auf und lassen sich ausnahmslos sehr gut bedienen- so wie man es für den Preis erwartet. Es ist eine optimale Anpassung an die Anatomie des Schützen garantiert und sie gewährleistet so unter allen Umständen eine Unterstützung. Zusätzlich wurde an der Kappe ein Follo Wing Adapter montiert, der zusätzlich von oben das Gewicht der Waffe gleichmäßig auf die Schulter verteilt was den Schützen weiterhin entlastet und das Schießen angenehmer gestaltet. Die Hakenkappe besteht aus einer Grundplatte, welche auf den Hinterschaft des Gewehres montiert wird. Auf der Grundplatte selber sind Markierungen angebracht die das Wiederfinden der perfekten eigenen Position für alle drei Anschlagsarten erleichtert. Auf dieser Grundplatte befindet sich eine weitere Platte, die sich in der Höhe justieren lässt. Zusätzlich dazu lässt sie sich nach rechts oder links neigen, was durch einen halbrunden Messingblock im Inneren realisiert wird. Auf dieser zweiten Grundplatte befinden sich alle wesentlichen Teile der Kappe. Diese bestehen aus: Dem Haken selber, einem mittleren rechteckigen Stück und zwei Flügeln, welche das obere und untere Ende der Kappe darstellen. Alle Teile lassen sich sehr individuell einstellen. So ist es möglich alle Stücke auf dem Rundstab frei hin und her zubewegen. Die beiden Flügel lassen sich im Winkel justieren und der Haken kann beliebig verlängert, gedreht und "gebogen" werden. So lässt die Kappe dem Schützen selber den Freiraum zur individuellen Anpassung. Nicht umsonst wurde der Name "Free Position" gewählt.

Praxis:

Im weiteren Verlauf des Blogbeitrags werde ich erläutern wieso sich gerade für Field Target Schützen die teure Anschaffung der MEC lohnt und in wie fern sie wirklich Verbesserungen in den Schussablauf einbringt.

Wie man sich wahrscheinlich schon denken kann, sind die Verbesserungen im normalen sitzend Anschlag minimal, lediglich die sehr guten Anpassungsmöglichkeiten der MEC führen hierbei zu einer marginalen Verbesserung. Bei den beiden weit schwierigeren Anschlägen, stehend und kniend, die den meisten Schützen viele Probleme bereiten, macht sich die MEC Hakenkappe positiv bemerkbar. Der Haken balanciert die Waffe sehr gut aus und entlastet die Stützhand. Eine perfekte Positionierung des Schwerpunktes über der Stützhand ist nicht mehr erforderlich und somit fällt es einem weit leichter, extremere Schießpositionen zu meistern, bei denen man z.B sehr tiefe oder sehr hohe Ziele beschießen muss.

Fazit:

Die Anschaffung der weit teureren MEC Kappe lohnt sich definitiv und die deutlichen Vorteile überwiegen.  Ein Freizeitschütze jedoch, der einfach nur seine Schießergebnisse durch eine ergonomischere Kappe verbessern möchte ist mit  einer einfachen Kappe sehr gut beraten. Einfache Einstellungen an die Schulter, oder die Justierung der Höhe  führen sehr schnell zu angenehmeren Schießen. Für den Field Target Schützen, oder den anspruchsvollen Einsteiger, stellt die MEC ein sehr gutes Upgrade dar und lohnt sich definitv. Man merkt sofort wie sich die eigenen Schießergebnisse deutlich verbessern und man selber als Schütze entlastet wird.

Verfasser: Prometheus 20.05.16

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Zielfernohr Hawke Airmax 8-32x50

Gesamten Beitrag lesen: Zielfernohr Hawke Airmax 8-32x50

Verfasser: Prometheus 20.05.16

 

Zielfernohr Hawke Airmax 8-32x50

Verfasser: Prometheus 28.04.16

In meinem heutigen Blogbeitrag geht es um das Zielfernohr Hawke Airmax des britischen Herstellers Hawke. Von mir getestet wurde die Version mit 8-32-facher Vergrößerung, 50mm starken Objektivdurchmesser und 30mm Mittelrohr. Gerade bei Field Target Schützen ist dieses Zielfernrohr sehr beliebt. Durch seine 32x Vergrößerung und den 50mm starken Objektivdurchmesser lässt es viel Licht herein und die gute Vergütung der Linsen tut dem präzisen Messen auf unterschiedliche Entfernungen ein Übriges.

Airmax_8-32x50_Rowan

Mit im Lieferumfang enthalten sind:

  • eine 100mm lange Sonnenblende
  • ein größeres Verstellrad zum Anbringen am Verstellknauf, mit 100mm Durchmesser
  • Imbusschlüssel zum Einstellen des Zf´s
  • ein Putztuch zum reinigen der Linsen
  • Screw-in Flip-up Caps zum äußeren Schutz der Linsen
  • eine mehrsprachige Bedienungsanleitung (deutsch)

 

Der äußere Eindruck des Zielfernrohrs ist sehr gut. Alle Teile sind sauber verarbeitet und es gibt bei dem Zielfernrohr nichts zu bemängeln. Die mitgelieferte Sonnenblende ist ebenfalls sehr gut verarbeitet und sorgt dafür, dass Reflexionen im Tubus des Zf´s vermieden werden. Ebenso nützlich sind die mitgelieferten Lens Cap´s, die die Linsen des Zielfernohres vor Staub, Schmutz und äußerlichen Beschädigungen schützen. Die Verstelltürme des Zielfernohres sind freiliegend und griffig gestaltet. Durch die Unterteilung von ¼ MOA sind diese perfekt zum Ausgleichen der Flugbahn auf längere Distanzen geeignet. Die Klicks sind sehr sauber gestaltet und stimmen mit der Werksangabe von ¼ MOA perfekt überein. Zusätzlich lassen sich die Verstelltürme gegen unbeabsichtigtes Verstellen sichern. Ebenso ist es möglich die Position des Turmes zu „resetten“ indem man die drei Imbusschrauben am Rand löst und die Kappe auf die gewünschte Position dreht.

Ein Highlight ist das von Hawke neu gestaltete sehr feine AMX-Absehen des Airmax´s. Eine sehr gute Unterteilung macht es möglich dieses Absehen sehr gut zur Flugbahnkorrektur zu benutzen und so ist sehr präzises Zielen möglich. So bietet das Zielfernrohr zwei Möglichkeiten um die Flugbahn des Geschosses auszugleichen. Auch die Absehenbeleuchtung des Airmax´s ist sehr gut gelungen und ermöglicht selbst in widrigen Lichtverhältnissen eine präzise Zielerfassung. Da das Absehen komplett beleuchtet ist, ist es wohl Geschmackssache was einem besser gefällt.

AirMax_absehen  AMX

Das mitgelieferte Parallaxerad bietet weitere Möglichkeiten zur Benutzung. Für Field Target Schützen ist es perfekt dazu geeignet, die verschiedenen Entfernungen bis zu 30m auf dem Verstellrad zu notieren. Bei der Montage sollte man darauf achten, dass das Rad nicht zu fest angeschraubt wird. Dies könnte die empfindliche Mechanik des Zielfernohres beschädigen. Ein leichtes Spiel des Rades ist immer vorhanden und man sollte sich, wenn man eine präzise Entfernungsmessung anstrebt, angewöhnen immer nur aus einer Richtung kommend zu messen. Alles in allem bekommt man für das Geld ein sehr gut verarbeitetes Glas. Das Preis/Leitungsverhältnis stimmt.

Messverhalten:

Wie schon anfangs erwähnt ist es ohne weiteres möglich mit diesem Glas auf bis zu 30m präzise und wiederholgenau zu messen. Um weiterhin die Messgenauigkeit auf weitere Entfernungen bis zu 50m zu steigern ist es empfehlenswert entweder auf das standardmäßig mitgelieferte Rad einen „Extender“ zu montieren, oder direkt zu einem „after-market“ Seitenrad wie in diesem Fall ein 150mm messendes Rowan Engineering Rad. Dieses Upgrade bringt ebenso noch die Möglichkeit die Schwere des Drehens zu bestimmen, indem man die Verstellschraube vorher fester oder leichter hinein dreht und anschließend das neue Rad aufsetzt. Das sollte man natürlich nicht übertreiben und dient lediglich dem Fein-Tuning.

Seitenrad Hawke_AirMax

Eine Vergrößerung des Raddurchmessers steigert zwar nicht unbedingt die Messgenauigkeit des Glases, da diese ja mechanisch vorgegeben ist, jedoch führt das Rad dazu, dass das vorherige Spiel in der Befestigung eliminiert wird und mehr Platz zum Beschriften des Rades vorliegt. Ebenso sollte man nicht frustriert sein, wenn es sich anfangs schwer gestalten sollte mit dem Hawke auf 50m wiederholgenau zu messen es ist durchaus möglich , nur sollte man dabei folgende Tipps beachten:

  • immer aus einer Richtung kommend messen(9-50m, 50-9m)
  • abgleichen des Absehens mit dem Ziel (Unschärfe)
  • gleichbleibende Geschwindigkeit (nicht während des Messens stoppen oder langsamer messen)
  • beachten der Lichtverhältnisse (heller, dunkler =Messunterschiede)
  • beachten der Temperatur und abstimmen des Zf´s
  • nach dem Messen unbedingt wieder auf 9m bzw. 50m zurückdrehen

AirMax_Seitenrad  Hawke_AirMax_8-32Seitenrad_Air_max

Wie auf den Fotos zu sehen ist, sind die Abstände auf dem Seitenrad sehr gleichmäßig und selbst auf die Entfernungen 45-50m reichen sie aus, um präzise zu messen. Außerdem sollte man beachten, dass man beim einmetern des Glases darauf achtet möglichst „naturgetreue“ Objekte zum einmessen zu verwenden. Konkret bedeutet das, Ziele mit viel Kontrast, wie zum Beispiel Stahlblech welches gelb angesprüht wurde zu verwenden. So hat man ein nahezu ähnliches Ziel wie beim FT-S und man wird unter reellen Wettkampfsituationen keine Messprobleme haben wenn man sein Glas gut kennt. Zielführend ist es, möglichst viel mit dem Glas zu trainieren. Je mehr- desto besser. Somit ist es durchaus möglich mit diesem Zielfernrohr genau zu messen. Gerade für all jene, welche nicht riskieren wollen ein nicht prellschlagfestes Glas durch ihre Waffe zu zerstören sind mit dem Airmax auf der sicheren Seite und finden ein Glas vor, welches allen Ansprüchen genügt. Ebenso für anspruchsvolle Einsteiger in den kleinen Klassen ist das Hawke perfekt geeignet und punktet mit hoher Schärfe, Brillanz und Messgenauigkeit.

Verfasser: Prometheus 28.04.16

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Laufreinigung bei Walther LGU

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Verfasser: Prometheus 20.05.16

 

Laufreinigung bei einer Walther LGU

Ab und zu ist es anzuraten den Lauf eines Gewehres zu reinigen........

 

Ab und zu ist es anzuraten den Lauf eines Gewehres zu reinigen. Sei es, um eine gleichmäßige Vo zu gewährleisten, oder aber um eine gleichbleibende Präzision beizubehalten.

Benötigt für diesen Prozess werden folgende Utensilien:

Als erstes ist es empfehlenswert eine Reinigungsschnur zu benutzen, welche aus rein textilem Material besteht, weil sonst immer die Gefahr besteht, sich den empfindlichen Lauf der Waffe zu verschrammen oder zu zerkratzen und somit die Präzision dieser zu beeinträchtigen.

Um die Reinigungsschnur überhaupt erstmals in den Lauf der Waffe einführen zu können, bedarf es bei einem Unterhebelspanner eines Hilfsmittels. In diesem Fall wird dafür ein Strohhalm verwendet, der an der Spitze in einem Winkel von ca. 35° abgeschnitten wird und anschließend von vorne durch das Laufgewicht in den vordersten Teil des Laufes eingeführt wird. Hierbei ist zu beachten, dass dies wirklich nur mit leichtem Druck geschieht, um ein späteres Einführen der Reinigungsschnur zuverlässig gewährleisten zu können.

Lauf

Nun muss, um überhaupt den Lauf der Waffe reinigen zu können, die Waffe gespannt werden. Aus Sicherheitsgründen ist es anzuraten ein Stück Holz in die Lademulde zu legen, um beim versehentlichen Entspannen der Waffe einen Schutz gegen Quetschung der Hand oder der Finger zu haben.

Schnur_mit_DochtenLauf_mit_Dochten

Nach dem Einschieben der Reinigungsschnur durch das Laufgewicht bestückt man diese nun am anderen Ende mit Dochten oder Reinigungspatches. Diese kann man dann, ganz nach belieben, mit einem Laufreiniger behandeln. Nun zieht man die Schnur von vorne nach hinten aus dem Lauf heraus. Diesen Prozess wiederholt man so lange bis an den Dochten oder den Patches keine Spuren von Dreck oder jedweder Art von Verunreinigung zu sehen sind.

Docht_Vergleich

Verfasser: Prometheus 04.04.16

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